Dr. Edward Bach - sein Leben


Der englische Arzt Dr. Edward Bach wurde 1886 bei Birmingham geboren.

Er studierte an der Universität Cambridge Medizin.

Anschliessend absolvierte er vier weitere spezielle Studiengänge mit Diplom.

Nach seinen Studien widmete sich Dr. Edward Bach der bakteriologischen Forschung. Aufgrund seiner ausgezeichneten Forschungsergebnisse wurde er als Wissenschaftler recht bekannt.

Über die Schulmedizin hinaus

Seine Liebe zur Natur und die Sorge um seine leidenden Mitmenschen führten ihn jedoch in andere Bereiche.

Im Laufe der Jahre erwuchs in Dr. Edward Bach der Wunsch, der leidenden Menschheit ein einfaches System zur Heilung zu geben.

Innerhalb der Schulmedizin spürte er den seelischen Bedürfnissen seiner Patienten nach und suchte nach den tiefsitzenden psychischen Ursachen ihrer Erkrankungen.

In der homöopathischen Lehre Samuel Hahnemanns fand er Bestätigung seiner Ideen. Ihm sagte der Grundsatz zu, nach dem der Patient und nicht die Krankheit behandelt werden soll.

Bach-Nosoden

1918 entdeckte Dr. Edward Bach nach einer schweren Erkrankung, bei seinen bakteriologischen Forschungen, die er weiterhin betrieb, sieben wichtige Gruppen von Darmbakterien.

Er stellte fest, dass diese Gruppen von Darmbakterien mit verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen der Menschen korrespondierten.

Aus dieser Erkenntnis entwickelte Dr. Edward Bach sieben homöopathische Nosoden, die als Bach-Nosoden in der Homöopathie zu Impfzwecken bekannt wurden. Mit diesen Nosoden hatte Bach grosse Erfolge in der Behandlung chronischer Erkrankungen.

Im Laufe der Zeit erkannte Dr. Edward Bach, dass die Auswahl der von ihm entdeckten Nosoden mit der Persönlichkeitsstruktur seiner Patienten zusammenhing und nicht mit deren körperlichen Symptomen.

1920 eröffnete Dr. Edward Bach seine Praxis in London.

Neue Wege

Obwohl Dr. Edward Bach mit seinen Nosoden sehr viel Erfolg hatte, war er damit noch nicht zufrieden und suchte weiterhin nach der idealen Medizin.

Es zog ihn hin zur reinen Natur und weg von den Bakterien.

Bei seinen Ausflügen in die Natur erkannte Dr. Edward Bach, dass ihn sein wissenschaftlicher Intellekt nicht mehr weiterbringen würde und vertraute mehr und mehr seiner Intuition.

Er suchte nach Ersatz für seine Nosoden in der blühenden Natur.

1930 gab Dr. Edward Bach seine Praxis und die wissenschafltiche Arbeit in London auf und widmete sich vollständig der Suche nach den Heilkräften wilder Blumen und Bäume.

Entdeckung der Bachblüten

Dr. Edward Bach entwickelte in dieser Zeit seine Sonnenmethode zur Gewinnung von Blütenessenzen. Dadurch wurde die reine Schwingung der Blüten auf Quellwasser übertragen, ohne dass Substanzen aus den Pflanzen entnommen werden musste, was seine Methode von der Homöopathie unterschied.

Im sonnenschwachen Frühjahr entwickelte Dr. Edward Bach für Baumblüten die Kochmethode, die auf ähnlichen Prinzipien beruht wie die Sonnenmethode.

Nach und nach entdeckte Dr. Edward Bach die inzwischen weltbekannten 38 Bach-Blüten und ihre Wirkungen.

Auf dieser Entdeckungsreise machte Dr. Edward Bach jeweils die typischen psychischen Probleme jeder einzelnen Blüte durch und wurde erst "erlöst", wenn er die passende Blüte gefunden hatte.

Strapazen der Suche

Im Verlauf seiner Blüten-Entdeckungen wurde Dr. Edward Bach immer sensitiver und litt streckenweise Qualen bis zur Entdeckung der nächsten Blüte.

Das bereitete ihm harte Jahre, in denen er aber nicht nachliess, seinen Weg zu verfolgen und einfache Heimmittel zur Heilung der Menschen zu finden.

1936 starb Dr. Edward Bach in Sotwell an Herzversagen.

In Sotwell befindet sich auch heute noch das offizielle Dr. Bach Centre.

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